Susanne unterwegs im Park von Griesheim

Mein Jahresrückblick 2025: 60 plus – Was nun?

Veröffentlicht in: Rückblicke | 0

Von Judith Peters motiviert, schreibe ich zum 2. Mal meinen Jahresrückblick. Dieses Jahr 2025 hat mich mit einer großen Frage konfrontiert.

Nie war ein Geburtstag für mich so präsent. 60 Jahre zu werden, hat mich unerwartet aus meiner bisherigen Karrierebahn geworfen. Ich war auf Rückzug eingestellt, habe mit mir gehadert: Wozu bin ich noch fähig? Soll ich die bevorstehende Pension annehmen? Werde ich noch gebraucht? – Und wenn Ja, wo und wie?

2025 kam bunt daher. Mit vielen Themen, Begegnungen und Momenten, die gleichzeitig Raum einnahmen. Es war kein Jahr der klaren Linien, sondern eines der Vielfalt. Manches fühlte sich stimmig an, anderes forderte mich heraus. Vielleicht war genau das notwendig um genauer hinzusehen.

Rückblickend erkenne ich, dass ich mich selbst ausgebremst habe obwohl das Jahr gut begonnen hat. Ich kam als Trainerin mit meinem Angebot “ Haarscharf zum Erfolg“ zum Einsatz und arbeite an einem „Lehrbuch für FriseurInnen“, das künftig den Ausbildungs-Lehrplan an Berufsschulen ergänzen soll.

Zwei Vorhaben, die ich mir bereits im Jahresrückblick 2024 vorgenommen hatte.



Meinen 60er verbrachte ich mit meinem Schatz Roland am Gardasee. Zum ersten mal in meinem Leben, schlug mir dieser Geburtstag auf mein Gemüt. Doch erst nach der Geburtstagswoche in dem wunderbaren Wellnesshotel A-Rosa in Salo‘, in das ich eingeladen wurde.

Wir hatten herrliches Wetter. Die Anreise mit Bus und Bahn von Bregenz über den Brenner bis zum Gardasee war von Sonnenschein begleitet. Die Ankunft wurde mit einem Glas Sekt gewürdigt. Wir genossen die Tage mit Ausflügen fast rundum und auf dem See. Spazierten am Ufer entlang ins Städtchen, lagen am Swimmingpool, ließen uns mit italienischen Speisen verwöhnen und tankten Sonne auf der Sonnenterasse beim Frühstück. Das Buffett war der Blickfang und bot alles was das Herz begehrt.

An meinem Geburtstag wurde Sekt und Kuchen aufs Zimmer serviert mit einer Geburtstagkarte des Hotels.

60 Jahre mit Ängsten des Gebraucht-Werdens, kamen erst auf als wir wieder zuhause waren. Mit Fragen, ob mein Wirken noch Platz hat, ob meine Erfahrung noch gefragt ist. Doch gleichzeitig mit dem tiefen Wissen, weiterzugehen – mit meiner Arbeit als Wandernaturfriseurin, Trainerin und Vortragende, so wie es jetzt aus mir heraus entstehen will.

Der Naturhaarkongress in der Schweiz ist immer eine Reise wert. Vortragende und Aussteller, NaturfriseurInnen sowie Interessierte treffen sich für Inspiration und Wissensaustausch.

Auch bei meinem 2. Besuch dieser Veranstaltung habe ich mich auf interessante Vorträge und Gespräch mit BerufskollegInnen gefreut. Diesmal war ich noch mehr begeistert als das Jahr zuvor. Spannende Themen, die man auf einem Kongress von Naturfriseuren nicht unbedingt erwartet. Doch es lohnt sich auch für verbindende Berufsgruppen beim nächsten mal dabei zu sein.

Die Vorträge „Aurachirurgie“ von Vera Seybold Epting, von Beruf Zahnärztin und „Haarmineralanalyse“ von Udo Smerd, haben mich sehr beeindruckt.

Ein spontaner Auftrag als Urlaubsvertretung und Ausfall durch einen Unfall führte mich zu Naturfriseur Inka Görsch nach Griesheim. Durch ihren Armbruch konnte sie nur bedingt arbeiten und so war meine Unterstützung gefragt.

Ihr anschließender Erholungsurlaub genoss sie, während ich ihre Kunden im Salon verschönerte. Dies sind immer besondere Erlebnisse für mich, denn Reaktionen von „oh“ bis „ach“ und „ich freu mich drauf“, sind immer da.

Die größte Herausforderung hier war, das Wohnen mit 6 Katzen. Ich bin nicht wirklich Katzenfreundin und dann auch noch so viele. Dabei gingen sie mir anfangs aus dem Weg, doch je länger ich da war um so frecher wurden sie. Da mein Zimmer für sie tabu war, schlichen sie ständig um die Eingangstüre herum. Nachdem es einer der Vielen schaffte herein zu huschen, stand der Besen immer am Türstock, zur Abwehr, denn die Katzen können ganz schön bissig werden.

Zum Glück gab es Karin, die sich um die Katzen kümmerte. Ich habe mich über die private Unterkunft gefreut, doch Katzen versorgen, ist nicht mein Ding.

Mit der Katzenfeh Karin unterwegs

Ihre vielen Haarwohlfühlerlebnisse bei mir, hat Rosalinde Brander-Buck zum Anlass genommen mich für ein Interview zu ABC-Live einzuladen. Gemeinsam mit Franziska Votruba hat sie dieses wunderbare Format – „Anders Besonders Cool“ – erschaffen und bringt UnternehmerInnen damit in die Sichtbarkeit.

So durfte ich von meiner geliebten Arbeit erzählen. Haare und das Bewusstsein dafür zu stärken sind meine Mission, dazu kommt die Gesunderhaltung durch natürliche Haar& Kopfhautpflege.

Beim Format von Melissa Lobert, Lebensgeschichten, war ich mit zwei weiteren Frauen im Gespräch über das „Loslassen, was mich beschwert“. Auch sie nahm meine energetische Haararbeit zum Anlass für die Einladung zu dieser Runde. Denn auch Haare loszulassen oder zu Schneiden, haben oft tiefe Beweggründe und zeigen Wirkung in Stille und Achtsamkeit.

Für diese Einladungen bin ich sehr dankbar.

Ein Interview bei ABC-Live auf linkedIn

Wissen weitergeben aus Liebe zum Beruf, baut auf Vertrauen, Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Beobachtungsgabe, um wundervolle Erfolge zu erzielen.

Zweimal 3 Tage innert 3 Monaten nutzten wir für ihre Weiterbildung. Von der Umstellung auf Naturprodukt über die Arbeitsweise & Philosophie der Naturfriseure bis hin zum Färben mit Pflanzenfarben.

Mit der Friseurin Sandra, bei ihrer Umstellung zur Naturfriseurin, hatte ich ungemein viel Spaß. Wir waren ganztags im Gespräch, sogar in den Pausen und nach Feierabend. Ihre Fragen flogen durch den Salon, die Raumenergie war stets hoch und die Kunden erfreuten sich der unterschiedlichen Arbeitsweisen und Beratungsgesprächen.

Sie selbst war Kundin, um einzusteigen in die wohlwollende Energie, für die Bürstenmassage und den energetischen Haarschnitt, bevor wir ihre Modelle einführten in die Arbeitsweise und Philosophie einer Naturfriseurin. Wir schauten gemeinsam auf ihre Saloneinrichtung und schon bald spürte sie, was sie darin ändern wollte.

Zwischen all dem Trubel wurde klar: Wachstum passiert nicht zufällig. Mentoring war 2025 mein Feinschliff – präzise, ehrlich und manchmal unbequem. Genau dort, wo Entwicklung beginnt. Es zeigte mir, dass meine Erfahrung heute mehr Wert hat als je zuvor – nicht trotz meines Alters, sondern gerade deshalb.

Mit der Meinung meines Arztes, dass Tabletten jeglicher Art, ab sofort und bis zu meinem Lebensende stetige Begleiter seien, ging ich nicht konform. Stattdessen bat ich ihn, mir zu meinem runden Geburtstag, doch einen Kuraufenthalt zu ermöglichen. Tatsächlich machte er das. Schon 14 Tage später bekam ich die Bestätigung für einen 3wöchigen Aufenthalt im REHA-Zentrum Bad Ischl, da wo schon Kaiserin Sissi ihre Erholungszeiten verbrachte.

Obwohl ich mich riesig darauf freute, kam auch die Gewissheit, einen ganzen Monat ohne Einnahmen zu sein. Es war ein bewusster Schritt für mein Wohlergehen zu sorgen. Zwischen Therapie, Natur und Stille wurde mir klar, dass Selbstfürsorge kein Rückzug ist, sondern Eigenverantwortung. In Bad Ischl habe ich gelernt, dass Pausen keine Schwäche sind, sondern die Voraussetzung dafür, langfristig gesund und präsent zu bleiben. Diese Zeit hat mir dabei geholfen, Prioritäten neu zu ordnen und meinen eigenen Rhythmus wieder wahrzunehmen.

Neben diesen wundersamen Erkenntnissen, hatte ich schöne Begegnungen die zu Freundschaften wurden. In freien Zeiten waren wir gemeinsam unterwegs auf den Bergen, in umliegenden Seen zum Baden, auf Rädern und zu Fuß um die Umgebung zu erkunden. Abends saßen wir im Freien in gemütlicher Runde, plauderten und lachten dass die Tränen liefen, bis wir zu Ruhe und Stille angehalten wurden.

Neben den verpflichtenden, gesundheitlichen Anwendungen, gab es die Möglichkeit an Vorträgen, am meditativen Malen und einem Töpferkurs, sowie Meditationen teilzunehmen. Eine Überraschung war der Vortrag von David Zwilling, einer meiner Lieblings-Skifahrern aus meiner Jugendzeit. Ich sah ihn, umarmte ihn, küsste ihn auf die Wange und ließ mich mit ihm fotografieren. Seine Frau sah mich dabei komisch an, wobei ich sie darauf hinwies – das musste sein!

Eine große Freude war der Besuch von meinem Schatz Roland an einem Wochenende. Bad Ischl war auch für ihn neu, und so genossen wir seinen Kurzurlaub auf der Katrin und abends beim Ausgang bis kurz vor 10. Natürlich musste er für seine eigene Unterkunft sorgen, denn ich musste im Haus bleiben.

Wien war auch 2025 vieles zugleich: Arbeitsplatz, Begegnungsraum und Rückzugsort. Zwischen beruflichen Terminen und privaten Momenten besteht seit eh und je eine Stimmigkeit. Ich habe Arbeit und Leben nie getrennt – sie dürfen nebeneinander bestehen.

Treue und neue Kundinnen erfreuen sich an den 3 bis 4 verlängerten Wochenenden im Jahr, an denen ich meine Wohlfühldienste in Wien anbiete. Dabei stehen mir die Räumlichkeiten von Sonja Gabriel – flying hands – als Wohlfühlraum für das energetische Haareschneiden zur Verfügung. Abgesehen davon verbringe ich freie Zeiten mit Freunden und Bekannten.

So überraschte ich eine liebe Nachbarin aus der Zeit, als wir in Wien im selben Haus wohnten, mit meinem Besuch. Sie wurde über den Status auf WhatsApp auf mich aufmerksam und kontaktierte mich.

Ein anders Mal war ich beim Kabarett von Guggi Hofbauer, die ich vor einigen Jahren bei einem Netzwerktreffen in Wien kennenlernte. Beim Weihnachtsmarkt im Museumsquartiert zieht es mich immer zum Stand von Thomas, der gemeinsam mit seiner Frau den Minigolfplatz im Sommer und die Eisstockbahn im Winter betreut.

Der Besuch in meinem Lieblingslokal Phil und das Bücherschmökern im Thalia in der Mariahilfer Straße sowie Shoppen bei Sonnentor wird immer eingeplant.

Ein besonders wertvoller Teil des Jahres war der Austausch bei Business & Professional Women. Frauen, die sich gegenseitig stärken, Erfahrungen teilen und Räume schaffen in denen Entwicklung möglich ist.
Hier wurde mir bewusst: Erfolg muss nicht einsam sein. Im Gegenteil. Wie heißt es so schön: Erfolg vermehrt sich, wenn man ihn teilt. Gemeinsam entsteht mehr Tiefe und mehr Mut.

Seit November 2024 bin ich Mitglied in diesem wunderbaren Verein. Beim Lichterfest am 2. Februar 2025 wurde ich feierlich als Mitglied aufgenommen.

Jeden Monat gibt es die Möglichkeit in unserem Umfeld diverse Betriebe zu besuchen, um über Themen zu Management, Gleichstellung sowie Gleichberechtigung der Frauen in der Unternehmens Kultur ins Gespräch zu kommen. Meist sind es Abendveranstaltungen, die mit kulinarischer Verköstigung und persönlichen Gesprächen enden.

Zum ersten mal dabei war ich bei der Unternehmerin Uli Zumtobel, das Modegeschäft mit Tradition in Dornbirn. Uli gewährte uns viele spannende Eindrücke in das Familienunternehmen, welches sie mit über 70 immer noch erfolgreich führt. Ihre Mode ist individuell, bunt, kreativ und von erlesenen ausgefallenen Stücken, die sie persönlich auswählt.

Im Mai wurden wir eingeladen die Bregenzer Seebühne zu besichtigen. Ein besonderes Erlebnis mal hinter die Kulissen zu schauen und auch hier zu sehen, auf den Führungsetagen sind Frauen am Werk. Und Ende August haben wir uns „Der Freischütz“ angeschaut. Beeindruckend. Grandios. Kraftvoll.

So war ich dieses Jahr dabei als wir die SPAR-Zentrale in Dornbirn besichtigten, die von der 1. Frau in diesem Unternehmen geführt wird, ebenso ist die Lagerleitung weiblich. Dabei haben wir entdeckt was sich hinter dem Tannenbaum im Logo versteckt.

Im Frauenkloster Gwiggen erfuhren wir mehr über die Weiblichkeit mit all seinen Tücken, Aufgaben und Gemeinschaft.

Beim Clubabend in Bregenzer Salon gab es eine Einführung in das Face Reading vonSilvia Nussbaumer. Humorvolle Momente, wenn man erfährt, was die 3 Stirnfalten von George Cloony bedeuten.

Der Businesstag im angrenzenden Lichtenstein, war klar konzipiert und straff strukturiert. Viele interessante Business-Erfolgsgeschichten wurden präsentiert, mehrere Workshops wurden angeboten. Gemeinsam mit unserer Präsidentin Ursula Hillbrand vom BPW Vorarlberg, sowie fast 600 Frauen, verbrachte ich einen spannenden Tag. Vernetzen war Pflicht während den Pausen. Dabei lernte ich die sympathische Breda Hutter kennen, mit der ich mich sofort verbunden fühlte. So trafen wir uns recht schnell in Rohrschach ihrer Heimat und ihrem Arbeitsplatz. Ihrer Einladung zu einem gesundheitsfördernden Vortrag kam ich gerne nach.

Es ist ein Netzwerk das trägt, verbindet und Frauen gegenseitig unterstützt. Ich bin mit großer Freude dabei! Zudem bin ich am 14. Jänner 2026, diejenige die den Clubabend in Bregenz mit dem Bürstenworkshop füllt. Yes! Du kannst dich jetzt noch anmelden!

Das Jahrgangstreffen war ein Blick zurück und gleichzeitig ein Ankommen im Jetzt. Vergangene Wege, unterschiedliche Lebensentwürfe und viele Erinnerungen trafen aufeinander. Freude, Leid und Zukunftsperspektiven wurden zu interessanten Tages- und Abendeinheiten.

Wenn man öfters umzieht, dann kann es passieren, dass man öfters an einem Jahrgangstreffen teilnimmt, sofern es in den Orten ein Organisationsteam gibt. Ich habe selbst lange Zeit in meinem Heimatort Sulz (Vorarlberg) mit meiner Schulfreundin diverse Treffen geplant und veranstaltet. Als ich nach Wien übersiedelt bin für 7 Jahre, habe ich es abgegeben.

Doch nun bin ich wieder im Ländle und bin zum 60er bei zwei Ausflügen, von Sulz (meiner Heimat) und Rankweil (längere Zeit Wohn-und Arbeitsplatz), dabei gewesen. Herrlich erfrischend, in Erinnerungen schwelgend und einfach den Tag zusammen in alter und neuer Verbindung genießen.

2025 wurde mir klar: Vernetzen ist mehr als Reichweite.
Es ist Resonanz.
Es sind Gespräche, die berühren und bewegen.
Begegnungen, aus denen Synergien entstehen.
Und Beziehungen, die langfristig tragen – beruflich wie privat.

So freue ich mich sehr über die Verbindungen mit Gleichgesinnten, welche nicht nur online in mein Leben traten sondern auch offline. Es sind so wunderbare Momente, wenn wir uns begegnen, wenn Kunden zu Freunden werden und eigens aus Deutschland und der Schweiz anreisen für ihr Wohlfühlpaket, oder einfach zu einem Plausch bei Kuchen und Kaffee in der Welle am Bodensee

2025 wurde oft unverhofft gefeiert. Weil das Leben mehr ist als To-do-Listen und Pläne zu machen. Diese Momente haben mir gezeigt wie wichtig Freundschaftspflege ist, gerade dann, wenn vieles im Umbruch ist. Wenn das Gefühl aufkommt, alles steht – nichts mehr geht. Dann genau dann passierten Lichtblicke, Zufallseinladungen, unverhoffte Begegnungen.

Wir folgten der Einladung zum 110. Geburtstag eines Freundepaar nach Deutschland. Mit einer Freunden wanderten wir zum Pfänder. Ein Ausflug auf die Insel Mainau mit lieben Freunden war spontan. Rolands Geburtstag führte uns zu den Pfahlbauten in Uhldingen .

Wir waren einige Male eingeladen und freuten uns riesig. Nach Weihnachten gingen wir mit Corey und Loretta die Eichenberg-Runde. Gestartet mit der Pfänderbahn, zurück mit dem Bus bis Bregenz um abschließend einen Einkehrschwung im Restaurant Zeigerle zu machen.

Meine Reha-Bekanntschaften traf ich in Wien, Wiener Neustadt, Bad Fischau und im Feistritztal in der Steiermark. Bei Heidi im sMorcherl haben wir übernachtet und das vegetarische Frühstück genossen.

Dann gab es noch unzählige tolle Treffen, Kurse, Messebesuche. Die Gustav Messe in Dornbirn ist schon etwas Besonderes auf sehr hohem Niveau.

Die Schreibwerkstadt über 4 Treffen der Stadtbücherei Bregenz hat mich immer wieder inspiriert für eigene Texte. Ich liebe es zu schreiben, deshalb ist ja auch mein Jahresrückblick recht lang geworden. Wir sind eingeführt worden von AutorInnen bei einem Spaziergang im Wald, am Wasser, durch die Oberstadt in Bregenz und zu guter letzte gab es einen Vorleseabend im Hotel Honolulu, das nun leider abgerissen worden ist.

Reisen macht mich glücklich! Freunde treffen macht Spaß! Und immer sind Kamm & Schere mit im Gepäck.

Lindau und Bregenz sind verbündete wenn es darum geht für UnternehmerInnen gehaltvolle Treffen zu gestalten. Es bietet neben Kaffee und Kennenlernen immer einen sehr interessanten Vortragsimpuls. Diese Treffen finden entweder in der Inselhalle in Lindau statt oder am Kaiserstrand in Lochau bei Bregenz.

Sie laden dazu ein sich zu verbinden und womöglich Kooperationen zu gestalten. Was ich dabei bemerkt habe ist, dass es sehr schwer sein kann mit Unternehmern ins Gespräch zu kommen, wenn man neu dabei ist. Viele kennen sich schon länger und öffnen ihren Gesprächsraum kaum für Neulinge.

Doch diesmal war ich bewusst dabei, weil ich den Vortragenden Bertram Strolz schon aus einer meiner Fortbildungen kenne. Lange her, doch mit Freuden wiedererkannt.

Das Wiedersehen mit Andrea Bollin, meiner treuen Kundin in Bern, hat ihr nicht nur eine neue Frisur beschert. Ich habe bei ihrem Trauer-Tanzprojekt mit Frauen mitgemacht und anschließend einen Workshop zum Kopfhautbürsten gehalten. Über das Interesse der Anwesenden habe ich mich sehr gefreut.

Ein erneutes Treffen in Bern mit Andrea steht in der Planung. Vielleicht hast auch du Lust dabei zu sein.

Manchmal, wenn ich auf Reisen bin passiert es, dass ich direkt bei meinen Kunden Halt mache. So wie hier im Tirol bei der Firma Sanoll. Nicht nur dass ich ihre Produkte sehr gerne verwende und meinen Kunden weiterempfehle, sind Martin und Conny Sanoll meine Haarschneidekunden.

Diesmal habe ich sie zuhause besucht für ihren energetischen Haarschnitt, und zuvor eine Führung durch ihr Firmengebäude genossen. Ein kleiner Familienbetrieb, der mittlerweile von ihren Söhnen geführt wird – jedoch mit großer Wirkung.

Die Beiden bringen sich auch noch in ihrer Pension in das Unternehmen mit ihrem ganzen Wissen und Tun ein. Das gefällt mir besonders gut, denn es zeigt mir, wie wichtig es ist das Wissen der älteren Generation weiterzugeben.

Kurz vor Weihnachten gönnten wir uns zum wiederholten male Wohlfühltage im Curhaus Bad Kreuzen. Erholsam, erfrischend, genießend, so haben wir die, im dichten Nebel liegenden Tage, mehr im Inneren als bei Spaziergängen verbracht.

Neue Bekanntschaften wurden geknüpft, gesundheitsfördernde Speisen probiert, wunderbare Behandlungen nach Kneipp entdeckt und die Abende bei Spielen, Tee oder Wein verbracht.

Morgens um 6:30 im Innenpool alleine zu Schwimmen hat echt Spaß gemacht. Die Frauengesundheitsmassage war ein highlight -sich eine ganze Stunde von Kopf bis Fuß mit sanften Berührungen verwöhnen zu lassen.

Den Pool ganz für mich alleine

Erst beim bewussten Durchgehen all dieser Themen wurde mir klar:
Mein beruflicher Erfolg ist 2025 langsamer gewachsen als erwartet. Doch privat, gesundheitlich und gesellschaftlich sind wunderbare Vernetzungen, persönliche Begegnungen und echte Synergien entstanden.

60plus – Was nun?
Heute weiß ich: Es geht nicht mehr darum, ständig höher, schneller, weiter zu gehen. Es geht darum, wirksam zu sein – mit Erfahrung, mit Haltung und mit Menschlichkeit.
Ich werde gebraucht, nicht überall und nicht jederzeit, aber dort, wo Tiefe und Vertrauen zählt.

60+ bedeutet für mich bewusste Entscheidungen zu treffen, sinnvolle Verbindungen einzugehen und die Freiheit, meinen eigenen Rhythmus zu wählen. Und genau dafür bin ich dankbar und glücklich.

Ausblick: Was kommt nach 60plus?

Ich gehe ins neue Jahr ohne fertige Antworten – aber mit Neugier. Mit dem Wunsch, weiterhin zu lernen, Menschen zu begegnen und Möglichkeiten zuzulassen, die ich heute noch nicht benennen kann. Ich weiß mittlerweile was mir wichtig ist und wovon ich mich verabschieden darf. Nicht alles, was möglich wäre muss weiterverfolgt werden.

2026 darf Raum haben für Projekte die Sinn stiften, für Mentoring das wirkt, und für Begegnungen die auf Augenhöhe stattfinden. Ich möchte meine Erfahrungen dort einbringen wo sie gebraucht werden und mir zugleich die Freiheit bewahren Pausen einzulegen.

Gesundheit ist mir das Wichtigste und bleibt meine Basis für weitere Ideen, Projekte und Kooperationen. Ebenso wie das Vertrauen darauf, dass Entwicklung und Entfaltung nicht endet, nur weil ein neues Jahrzehnt beginnt.

Nun lade ich dich ein, einen Kommentar zu hinterlassen oder mir eine Nachricht zu schreiben, oder meinen Newsletter zu abonnieren, damit du 1x im Monat, Impulse und Tipps zur Haar & Kopfhautpflege sowie meinen Projekten und Angeboten erhältst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert