Ich schreibe für eine Blogparade

Schreiben um zu bleiben

Veröffentlicht in: Persönlich | 4

Soll ich! Soll ich Nicht? Doch gerade in diesem Moment, nach einem wundervollen Abendspaziergang am Bodensee, fälle ich die Entscheidung, bei der Blogparade „Schreiben über das Schreiben“ von Anna Koschinski mitzumachen. Es ist 20:12 Uhr am Sonntag Abend und ich lege los.

Seit meiner Jungend schreibe ich für mein Leben gerne. Ich sammle seit Ewigkeiten Sprüche und Zitate um sie zu besonderen Anlässen auf Karten zu schreiben, die ich meistens selber bastle. Die Weihnachtspost für meine Kundinnen werden handschriftlich von mir gestaltet. Jedes Jahr sehen sie anders aus.

Ich schreibe die Texte meiner Webseite selbst, ebenso den Newsletter und die ganzen Postings in den sozialen Medien. Ein Notizblock und Stift ist immer in meiner Nähe, in der Handtasche und im Rucksack für den Fall, dass mir spontane Ideen kommen, die ich sofort notiere.

Auf meinen beruflichen Reisen komme ich an Orte, die mir vollkommen neu sind. Da besorge ich mir eine Postkarte, schreibe von meinen ersten Erlebnissen und schicke sie zu mir nach Hause. Mein Freund freut sich immer sehr und ich habe bei meiner Rückkehr eine tolle Erinnerung an einen wundervollen Ort.

Während meiner Schulzeit hatte ich eine Vorliebe für die englische Sprache. Ich beherrsche sie nicht besonders, doch ich hatte eine super Lernmethode entdeckt. Ich kaufte mir Schallplatten (oder lies sie mir schenken) von meinen Lieblings Stars. Jetzt wirst du Lachen, die Jungs kennt keiner außer mir. Ich habe sie geliebt die BCR – Bay City Rollers. Ihre Texte konnte ich auswendig und ich habe sie abgeschrieben und Wort für Wort ins Deutsche übersetzt.

Ich habe sehr gerne Gedichte geschrieben. Für eine Freundin durfte ich die Vernissage mit meinen Worten die ich auf Papier gebracht habe eröffnen. Bei einem Schreibwettbewerb habe ich den 4. Platz mit einer Kurzgeschichte belegt. Da war ich fasziniert. 70 Teilnehmer, darunter schon erfahrene Schriftsteller und ich war als Laiin vorne mit dabei. Als ich vor dem großen Publikum im wundervollen Ambiente der Schattenburg in Feldkirch meine Geschichte vorlesen musste, war mir schon mulmig, doch es war so ein tolles Gefühl. Es kribbelt heute noch wenn ich daran denke, dabei ist es schon Jahre her.

Ich habe schon an vielen Schreibworkshops teilgenommen, offline und online. Es waren immer schöne Impulse die Ich mitbekommen habe. Es sind Gedichte entstanden und irgendwann habe ich angefangen über meine beruflichen Reisen zu schreiben, über die Arbeit als Wander-Naturfriseurin, über die Haar & Kopfhautpflege mit Naturprodukten um das Haarbewusstsein meiner Kundinnen zu stärken.

…damit ich in Erinnerung bleibe. Ja das ist es, dessen bin ich mir sicher. Mit meinen Beiträgen will ich viele Menschen, besonders Friseure erreichen, um aufzuzeigen, dass Friseure mehr sind als nur Haareschneider. Dass Naturfriseur ein Weg ist, der den Horizont erweitert mit deren Arbeitsphilosophie und Arbeitsweise und dringend in die Lehrpläne der Berufsschulen aufgenommen werden sollte. Ich will Bewusstsein wecken mit meinen Tipps und Impulsen damit die Vorteile von reinen Naturprodukten sichtbar werden. Ich will das Ansehen, das Image von Friseuren verbessern mit meinem Sein, Wirken und Tun, sowie aufzeigen, dass auch in der Friseurbranche neue Arbeitsmodelle möglich sind.

Ich bin das beste Beispiel dafür, dass Wander-Naturfriseurin ein Erfolgsmodell für die Zukunft ist. Deshalb schreibe ich unaufhaltsam über alles was ich als Unternehmerin so zu bieten habe und welche Chancen auch junge angehende Friseure haben, wenn sie kreativ, offen und neugierig sind.


Melde dich, wenn ich dein Interesse geweckt habe für was auch immer.

4 Antworten

  1. Uta Roth

    Hallo Susanne,
    ich habe mich gestern bei TCS angemeldet und…Hurra…Deinen Beitrag gefunden. Ich bin 58 und nun habe ich auch langsam ein paar graue Haare, aber ich freue mich sehr zu lesen, dass Du als Friseurin auch gegen die Chemie bist, die für mich nie in Frage kommen würde. Ich dachte bisher aber, dass Bürsten mit Wildschweinborsten eher den Spliss verstärken könnte und benutze eine etwas teurere Kunststoffbürste und föne meine Haare quasi nie.
    UND jetzt komme ich erst zum Punkt…Ich kenne auch die BCR und dachte außer mir kennt die niemand😂
    Herzliche Grüße Uta

    • Susanne Lins

      Hallo liebe Uta!

      Und ich dachte ebenso ich bin die einzige die BCR geliebt hat. It’s a game konnte ich stundenlanghören und mitsingen 🙂

      Nun zu deiner Erfahrung mit Bürsten. Die Wildschweinbürste ist geeignet für das Kopfhautbürsten, denn die ist ja wichtig zu säubern, die Durchblutung zu fördern und da sie aufnahmefähig ist, auch ideal um den talg Bis in die Haarlängen zu befördern um sie geschmeidig zu halten. Eine Kunststoffbürste kann dein Har aufladen und ist wertlos für die Pflege der Kopfhaut. Falls du Spliss hast, lass die Spitzen bitte schneiden und benutze Aloe Vera zur Haarspitzenpflege.

      hairzlich Susanne

    • Susanne Lins

      Danke für diese Rückmeldung liebe Nina.

      Es wird noch vieles von mir zu lesen geben und ich freue mich, dass ich es mit anderen Teilen kann.

      hairzlich Susanne

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