Auch heute Morgen lag meine Bürste schon bereit. Das Fenster war noch geöffnet, die Luft etwas kühler. Hundert Bürstenstriche später war ich wach – nicht nur äußerlich. Es war, als hätte ich mich selbst begrüßt.
Susanne Lins
Vielleicht kennst du das.
Morgens schnell die Haare zusammenbinden. Zwischendurch noch einmal durchbürsten und am Abend todmüde ins Bett. Deine Kopfhaut bekommt kaum Aufmerksamkeit.
Dabei sehnt sich vielleicht nicht nur deine Kopfhaut nach Aufmerksamkeit, sondern auch du selbst.
Jedoch wünschen wir uns oft gar nicht viel. Nur einen kleinen Moment, in dem niemand etwas von uns möchte. Einen Moment zum Durchatmen. Zum Spüren. Zum Ankommen bei uns selbst. Nicht schnell morgens vor dem Spiegel. Nicht zwischen Tür und Angel. Sondern wirklich – mit Bürste und /oder Kamm in der Hand. Mit Ruhe; mit Berührung; mit dem Gefühl, dir selbst etwas Gutes zu tun.
Genau dieses Gefühl will ich dir weitergeben.
Denn in meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wenig Wissen über unsere Kopfhaut vorhanden ist und wie viel Potenzial in einer guten Bürste steckt.
Und aus dieser Begeisterung heraus, entstand mein Haarbürstenworkshop – der, „berührend anders“ ist.
Berührend anders beginnt bei deiner Kopfhaut
Es gibt nichts schöneres für mich als morgens aufzustehen, die Haare auszuschütteln und die Kopfhaut zu bürsten. Für mich ist es ein magischer Moment, wenn 100 Bürstenstriche über meine Kopfhaut gleiten. Meine Bürste schmiegt sich wunderbar an meine Kopfform an und löst die Ablagerungen, Hautschüppchen der Nacht, und bringt das Blut zum Fließen.
Dieses wundervolle Pflegprogramm für Kopfhaut und Haare weckt die Lebensgeister – erfrischt und entspannt zugleich. Haare duften frisch, fallen natürlich – schmiegen sich sanft um dein Gesicht – glänzen und schenken dir ein Gefühl von Fülle.
Berührend anders heißt auch, das richtige Werkzeug zu kennen
Kämme und Bürsten gibt es unglaublich viele. Doch welche Bürste bändigt deine Haarpracht und verwöhnt deine Kopfhaut. Wann nehme ich den Kamm und wann die Bürste – oder Beides zugleich? Welche Bürste liegt gut in der Hand und welches Ziel verfolge ich mit ihr? Soll das Haar in Form gebracht werden, oder setze ich die Bürste bewusst für meine Kopfhaut ein?
Eine sanfte und klärende Berührung schafft die Wildschweinborstenbürste. Meine Empfehlung für dich. Sie ist dem Menschenhaar ähnlich, widerstandsfähig und saugfähig zugleich. So nimmt sie Ablagerungen und Talgüberfluss auf, massiert deine Kopfhaut und bringt mit dem Talg Geschmeidigkeit in deine Haare, sobald du die ganze Haarlänge bürstest. Sie ist stabil und bei guter Pflege viel Jahre deine treue Dienerin.
Wir kennen den Einsatz eines Kamms. Er entwirrt die Haare nach dem Waschen, schmiegt sich dem lockigen Haar entgegen, so dass es luftig und leicht fällt. Hier empfehle ich dir einen grobzahnigen Holzkamm.
Ich verwende den Kamm sehr gerne nach dem Kopfhautbürsten. So aktiviere ich, bewusst eingesetzt, die vielen Akupunkturpunkte am Kopf. Es kribbelt dann an der Kopfhaut, als wären Ameisen unterwegs. Ein herrliches erquickendes Gefühl. Holzkämme gibt es in unterschiedlichen Größen mit Stiel, ohne Stiel, breite Zacken, schmale Zacken. Welcher für dich der richtige ist, findest du heraus, wenn du sie in deine Hände legst.
Berührend anders erlebt man gemeinsam
Kürzlich hatte Sabine, meine Freundin, meinen Bürstenworkshop gebucht und dazu Bekannte und Freundinnen eingeladen. Es war ein herrlicher Abend und die Neugier war groß.
AHA-Momente, staunende Gesichter und Fragen über Fragen füllten den Praxisraum. Von „noch nie gehört“- bis- „was das gibt es auch“ -und- „wie cool“ – „so eine Wohlfühl-Kopfhautbürstenmassage will ich auch“.
Ich war so begeistert über das Interesse und der vielen Fragen – es berührt mich noch heute wenn ich daran zurückdenke. Als ich sie dann zum Haaryoga einlud, wurde es lustig.
Ich legte den Frauen die Bürsten in die Hände und forderte sie auf, bei ihrer Sitznachbarin die Bürstenmassage zu erproben – dessen Technik ich vorab bei einer Teilnehmerin zeigte. Einheitlich waren sie der Meinung – Jede Anwesende sollte in den Genuss meiner Hände kommen. Ich gab nach und die Frauen dankten es mir von Herzen. Das schöne dabei war- wir hatten die Zeit komplett übersehen
Deshalb habe ich meinen Haarbürstenworkshop entwickelt
Dort vermittle ich nicht einfach nur Wissen über das Bürsten und das Werkzeug. Wir probieren aus. Wir fühlen und spüren. Wir entdecken und erleben. Wir lachen und genießen.
Egal ob Freundinnentreffen, Familienfeier, Geburtstags Gag, Businesshighlight. Alles ist möglich und wird geboten – so entsteht eine Gruppenenergie, die überwältigend ist. Wir erforschen gemeinsam das Kopfhautbürsten, entdecken die Magie des Kämmens – Legen gegenseitig Hand an und entdecken eine besondere Bürstentechnik, die sowohl pflegend als auch entspannend ist – eben „berührend anders“!
Und am Ende nimmt jede Teilnehmerin/jeder Teilnehmer nicht nur eine neue Technik mit nach Hause, sondern oft auch ein kleines Ritual für den Alltag.



Mein Erlebnis mit der Bürstenmassage
Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als mir bewusst wurde, wie viel mehr das Haarbürsten bzw. Kopfhautbürsten sein kann. Es war nicht mehr nur Haarpflege es war eine Begegnung zwischen Bürste und Kopfhaut. Es wurde zu einem Moment der Ruhe und Entspannung. Zu einem bewussten Innehalten und einer Berührung, die der Seele gut tut. Endlich Zeit für sich selbst. Hingabe zum Empfangen von Wohlfühlmomenten.
Genau dieses Gefühl wünsche ich mir für jede Teilnehmerin meines Workshops. Es ist Information, Verbindung und ein Gefühl von ruhig werden, abgeben, leicht werden.
Vielleicht hast du beim Lesen gespürt, dass dich dieses Thema ruft.
Wenn du das Kopfhautbürsten nicht nur kennenlernen, sondern erleben möchtest, dann lade ich dich herzlich in meinen Haarbürstenworkshop ein.
Ich freue mich darauf, dir zu zeigen, wie aus einer alltäglichen Gewohnheit ein berührend anderes Ritual werden kann.
Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Schritt. Manchmal beginnt sie mit einer liebevollen Berührung.
hairzlich Susanne
Mentorin für äußere Schönheit & innere Balance







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